„Neues“ vom Anobium punctatum (Holzwurm)

Eingentlich wollten wir ja keine „Neuigkeiten“ aus dem Reich der Nagekäfer, aber…

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… bei den vorbereitenden Arbeiten hat Christoph Diers leider (oder Gott sei Dank) einen Neubefall durch den Holzwurm im Chorgestühl (aus der Mainzer Karthause) am Kapelleneingang entdeckt. Das wohl edelste und teuerste Inventarstück der Burg ist nun auch befallen und muss umgehend ausgebaut und behandelt werden. Befallen sind auch alle Kirchenbänke und der Altar. Herr Diers (Firma I.R.T.) hat angeboten das kostbare Stück kostenfrei mit nach Lippstadt in die stationäre Wärmekammer zu bringen und dort zu behandeln. Anschließend muss es allerdings noch restauriert werden. Nach vielen Telefonaten und eMails mit dem GDKE (Landes-Denkmalschutz) und dem dortigen Restaurator fand nun heute morgen ein Ortstermin statt. Heute Abend hatten wir bereits die Freigabe das wertvolle Stück unter Aufsicht eines Restaurators auszubauen und zu transportieren.

Nach der Behandlung wird das Chorgestühl bei einem freien Restaurator (der vom Amt freigegeben ist) auf unsere Kosten bearbeitet. Die Furniere werden teilweise neu gelegt und der Überzug aus Schellack erneuert. Anschließend muss es wieder zur Burg gebracht und unter Aufsicht des Restaurators eingebaut werden.

Soviel Neuigkeiten wollten wir eigentlich nicht. Mal schauen, was als nächstes Zu Tage kommt …

 

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