Larven, Gutachter, Restauratoren … und viel kaputtes Holz

Heute war mal wieder ein ereignisreicher Tag. Das Fernsehen war heute vor Ort und hat für einen kleinen Bericht von 1.30 Min gedreht (siehe Link im Vorpost).

Der Gutachter Herr Wießner war da und hat „seine“ eigens gezüchteten Hausbocklarven in von ihm patentierten Holzstäben zur Kontrolle in die Balken eingesetzt. So sieht der kleine Zerstörer aus:

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Die Holzstäbe, die in den Kern des Gebälks eingebohrt sind, werden nach der Beheizung wieder entnommen – die Larven müssen verendet sein. Zur Redundanz-Kontrolle werden 2 Larven außerhalb der Maßnahme gefüttert – sie sollten leben. Damit wird neben den eingesetzten Messfühlern und Datenloggern sicher gestellt, daß die Maßnahme zu 100 % erfolgreich war.

Vormittags kamen dann auch die Kölner Restauratoren, die nach Genehmigung aus Mainz von uns eilends bestellt wurden, um die Teile des Chorgestühls der Mainzer Kartause aus der Kapelle auszubauen. Nachdem alles dokumentiert und begutachtet war, wurden die einzelnen „Bauteile“ fachmännisch demontiert und für den Transport und die Werkstätten vorbereitet.

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Caro und ich haben zeitgleich die Schalung des abgedeckten Wehrgangs geöffnet – eigentlich nur zur Dokumentation für den Zimmerer – und umfangreich zerstörte Sparren gefunden. Hier wird der Zimmerer wohl mehr Arbeit haben als erhofft.

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… und jetzt noch ein paar Impressionen des aktuellen Verhüllungszustandes:

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… und ja, wir haben keine Mühen gescheut Euch die Burg von allen Seiten zu präsentieren.

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